Sonntag, 29. märz 2009 7 29 /03 /2009 22:07
1995 machte ich mir zum ersten mal Gedanken über eine nach dem Atomkrige zerstörte Erde und schuf in Zusammenarbeit mit Marten Munsonius die Figur des Ben Corrigan, der durch ein skurriles Amerika reiste - auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Bekanntlich erschienen von CORRIGAN drei Paperbacks, bevor ich mich aus diesem Projekt zurückzog.

Der Gedanke an Endzeit-Thematiken ließ mich jedoch niemals los, und knapp zehn Jahre später traf ich in meinem britischen Kollegen David Whitehead jemanden, der ähnliche Vorstellungen von solch einer Thematik hatte. Wir tauschten e-mails aus, brachten diese oder jene Idee mit ein - und schließlich entstand das Konzept zu DARK WORLDS - einem Sf-Endzeit-Roman.

Da die Idee diesmal auch Elemente des klassischen Western beinhaltete, verhielten sich die bekannten Verlage abwartend. Weil viele der Meinung waren, dass man mit einem Western - selbst wenn er in einer zukünftigen Welt spielt - keinen Blumentopf mehr gewinnen kann.

Das änderte sich erst, als ich auf der Buchmesse 2008 in Frankfurt Andy Lettau traf. Andy erzählte mir von der Idee, mit einigen Investoren und Marketingleuten einen neuen Verlag zu gründen, und ich wurde natürlich neugierig. Ich legte ihm das Konzept von DARK WORLDS vor, und er war sehr interessiert daran.

Vor vier Wochen wurde der Verlag dann gegründet, und nun ist DARK WORLDS ein Buchtitel geworden. Der Roman, der einen Umfang zwischen 400 und 500 Seiten haben wird, ist für Frühjahr 2010 geplant. Das Buch erscheint als Hardcover in gediegener Ausstattung in einer Sammlerauflage von 1.000 St.

Einzelheiten dazu findet man auf der Homepage des Verlages: http://www.action-verlag.de

DARK WORLDS ist das größte und umfangreichste Buchprojekt, das ich jemals in Angriff genommen habe.
Aber es wird eine spannende und actionreiche Geschichte werden, das verspreche ich...
von Alfred Wallon
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Sonntag, 22. februar 2009 7 22 /02 /2009 09:34
Meistens ist es so, dass die Menschen im unmittelbaren persönlichen Umfeld nur ganz vage Vorstellungen darüber haben, über was ich eigentlich schreibe und welche Bücher ich veröffentliche. Um dies zu ändern, habe ich drei Lesungen im Raum Marburg / Gießen geplant. Dort werde ich meine Bücher präsentieren und natürlich auch Fragen des Publikums beantworten.

Die Termine sind wie folgt:

1. März
20.00 - 22.00
Waggonhalle Marburg
www.waggonhalle.de
Thema: historische Indianer- und Bürgerkriegsromane

27. März
20.00 - 21.30
Der Weinladen, Gießen
www.der-weinladen-giessen.de
Thema: historische Piratenromane

10. April:
20.00 - 22.00
Spiegelslustturm, Marburg
www.spiegelslustturm.de
Thema: historische Piratenromane
von Alfred Wallon
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Sonntag, 8. februar 2009 7 08 /02 /2009 19:09

Ich muss zugeben, dass ich in manchen Dingen etwas konservativ bin und zunächst Dinge von mir weise, die mir entweder nicht vertraut bin oder mit denen ich nicht gleich etwas anfangen kann. Deshalb bin ich immer etwas skeptisch gegenüber Filmen gewesen, die weder im Kino noch im TV gelaufen sind und statt dessen gleich als DVD auf den Markt kamen.

 

So war es auch mit der Western-Serie DEADWOOD. Davon gehört habe ich zwar, hatte aber bisher nie wirkliches Interesse, mich damit näher zu beschäftigen. Als dann aber mehrere Autorenkollegen mir mitteilten, dass ich mir das mal unbedingt ansehen müsse, kam dann schließlich auch der Tag, als ich vor dem betreffenden DVD-Regal stand.

 

Um es kurz zu machen: ich habe die erste Staffel gekauft. Diese Box besticht durch eine schöne grafische Gestaltung und macht natürlich umso neugieriger auf den Inhalt. Ich kannte kaum einen der Schauspieler und wusste nicht, was mich erwartet. Aber ich war mehr als überrascht, nachdem ich 4 von insgesamt 12 Episoden gesehen habe.

 

DEADWOOD besticht durch eine großartige historische Detailgetreue und eine sehr vielschichtige Handlung. Einige Szenen enthalten doch sehr viel Gewaltpotenzial, und die Sprache ist oft vulgär, teilweise sogar abstoßend. Was aber die schauspielerische Leistung aller Beteiligter ganz sicher nicht mindert.

Ich war selten so fasziniert von einer "neuen" Western-Serie. Hier wird ganz deutlich gezeigt, dass in einem Western noch jede Menge Potezial steckt und wie spannend eine Handlung sein kann, wenn sie in einer - zugegeben - sehr gewalttätigen Stadt angesiedelt ist. Für eine Heftromanserie wäre das der Stoff gewesen, um neue Leser an dieses Genre zu binden. Aber das haben die Verlage mittlerweile gründlich verschlafen.

Ein Buchprojekt mit einem ähnlichen Inhalt ( Tucson in Arizona oder El Paso in Texas ) würde vieles möglich machen. Deshalb freue ich mich sehr darüber DEADWOOD - wenn auch spät - für mich entdeckt zu haben. Und eins ist sicher: die anderen beiden Staffeln werde ich mir auch noch zulegen.

von Alfred Wallon
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Samstag, 31. januar 2009 6 31 /01 /2009 14:01
Gestern erhielt ich meine Belegexemplare vom ersten Band meiner neuen Piratenserie ROBERT MORGAN. Es war für mich ein besonderer Moment, dieses Buch in den Händen zu halten - denn schließlich erfüllt sich mit der Veröffentlichung von "Der Sohn des Seeteufels" ein Traum, der nun Wirklichkeit geworden ist.

Druck und Covergestaltung dieses Buches sind sehr schön geworden. Mein besonderer Dank gilt dem Grafiker Wolfgang Sigl, der hier eine vortreffliche Arbekit abgeliefert hat und der der ideale Künstler für die Titelbilder meiner Piratenbücher ist.

Seit ich gestern morgen in einigen Onlineportalen bekanntgegeben habe, dass der erste Band erschienen ist, zeichnet sich ein reges Interesse ab. Das freut mich natürlich noch mehr.

Ich werde übrigens mein Buch offiziell am Karfreitag, dem 10. April 2009 in Marburg bei einer Autorenlesung präsentieren:

Wo? - im Turm-Café des Spiegelslustturms in Marburg

Wann? - um 20.00 Uhr

Nähere Einzelheiten dazu unter: http://www.spiegelslustturm.de

von Alfred Wallon
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Montag, 26. januar 2009 1 26 /01 /2009 14:55

 

Viele bezeichnen William W. Johnstone als den bedeutendsten Autor von actiongeladenen Western in den USA. Fast 200 Taschenbücher wurden mittlerweile von ihm veröffentlicht, und nach seinem Tode 2004 schreiben weitere Autoren unter seinem Namen an diversen, von Johnstone noch zu Lebzeiten initiierten Projekten weiter.


Johnstone war ein politisch unbequemer Autor. Er gehörte dem konservativen Flügel an und vertrat diese Ansichten immer wieder in seinen Büchern. Besonders bekannt wurde er durch seine Endzeitserie ASHES, die in 31 Büchern ein postatomares Amerika schilderte – und den Kampf einer paramilitärischen Truppe unter Führung eines gewissen Ben Raines, der für konservative Ideale kämpfte. Es war keine leichte oder bequeme Kost, die Johnstone seinen Lesern vorsetzte, weil die politischen Ansichten sehr patriotisch waren, teilweise sogar erzkonservativ. Aus Sicht eines Europäers ist dies alles sehr gewöhnungsbedürftig, aber spannend allemal.


Eine unbestreitbare Tatsache ist, das Johnstone der geborene Schriftsteller war. Er entwickelte etliche Serien, deren jeweilige Titelfiguren immer mal Gastspiele in anderen Büchern gaben und schuf so ein einzigartiges Universum, das sich lohnt, betreten zu werden. Zu seinen bekannten Buchserien gehören folgende Titel:


The last Mountain Man ( Titelfigur: Smoke Jensen )

The first Mountain Man ( Titlefigur: Preacher )

Eagles ( Titelfigur: die MacCallister Familie )

The last gunfighter ( Titelfigur: Frank Morgan )

Blood Bond ( Titelfiguren: Matt Bodine + Sam Two Wolves )

Sidewinders ( Titelfiguren: Scratch Morten + Bo Creel )

Mountain Man Matt Jensen ( Titelfigur: Matt Jensen )


Dies sind alles Western-Titel – und jeder der hier aufgelisteten Titelfiguren gibt irgendwann einmal einen Gastauftritt in einem anderen Buch. Mir als Leser gefällt das sehr, und hinzu kommt die Tatsache, dass sich die Romane sehr gut lesen lassen – auch für jemanden, der nicht ganz so perfekt im Englischen ist.

Johnstone hat außerdem sehr spannende Horror-Romane verfasst und einige politische Action-Thriller, die ich ebenfalls nur wärmstens empfehlen kann.


Einen Überblick zum Gesamtwerk des Autors gibt es auf:

http://www.williamjohnstone.net

von Alfred Wallon
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